28. März 2019

SAP Aktie - Chart Kennzahlen Geschichte

Die Aktie von SAP ist eine Beteiligung am weltweit viertgrößten Softwarehersteller mit Sitz in Walldorf (Deutschland).

SAP - Aktienchart

SAP-Kennzahlen
(aus dem Geschäftsbericht)

SAP - Dividende

Buchempfehlung
Dieses Buch beschreibt erstmals umfassend, wie sich das Unternehmen aus dem badischen Walldorf seit 1972 zum Milliardenkonzern emporgekämpft hat, der heute den Weltmarkt für Firmen-Software beherrscht.  

SAP, die heimliche Software-Macht

Geschichte
1972 Gründung der SAP Systemanalyse und Programmentwicklung GbR in Weinheim durch fünf ehemalige Mitarbeiter von IBM und zwar

Claus Wellenreuther, Hans-Werner Hector, Klaus Tschira, Dietmar Hopp und Hasso Plattner. 

Entwicklung von Programmen zur Ermöglichung der Lohnabrechnung und Buchhaltung im Großrechner per Bildschirm als Realtime (Echtzeit)-System.
SAP gilt daher als ein Miterfinder der Standardsoftware. 

1970er Jahre Entwicklung dieser Realtime-Systeme zum Online Transaction Processing (OLTP). 1976 Gründung der SAP GmbH Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung (ab 1977 mit Sitz in Walldorf). 1980 Errichtung eines eigenen Rechenzentrums in Walldorf. Ausscheiden von Claus Wellenreuther. 1980er Jahre Angebot der Software in weiteren Sprachen.

Quasi-Monopol-Position bei kommerzieller Standardsoftware für S/370-Rechner in Deutschland. 

1981
Auflösung der GbR und rechtliche Übertragung auf die SAP GmbH.

1988 Börsengang 

mit den Vorständen Dietmar Hopp, Hasso Plattner, Klaus E. Tschira und Hans-Werner Hector. 1991 SAP-Software ((R/3) für den Mittelstand. Wahl von Henning Kagermann in den Vorstand. 1991-1996 Verfünffachung des Umsatzes von 361 Millionen auf 1,9 Milliarden Euro. 1993-1996 Weitere Vorstandsmitglieder: Peter Zencke, Claus E. Heinrich und Gerhard Oswald. 1998 Wechsel von Dietmar Hopp (Vorsitz) und Klaus Tschira in den Aufsichtsrat. 2001 Kauf von TopManage Financial Solutions (daraus resultierte „Business One“).

2003 Wahl von Henning Kagermann zum Vorstandssprecher.

Begründung des späteren SAP Community Network (SCN). 2005 Abkürzung auf SAP. Weltweiter Marktanteil bei ERP-Software: 28,7 Prozent. Übernahme von iLytix („XL Reporter“-Modul u.a.). Ausdehnung der Produktpalette auf den Finanzbereich mit SAP BankAnalyzer.
2006 Begründung eines Betriebsrats. 2007 Angebot von SAP Business Design für den Mittelstand. Einführung von SAP Business ByDesign (On-Demand-Unternehmenssoftware). Eröffnung des Co-Innovation Lab in Palo Alto.

Klage von Oracle gegen SAP wegen unlauterer Geschäftspraktiken

wurde durch eine Strafzahlung von SAP von 272 Millionen Dollar gerichtlich beigelegt. 2007-2008 Kauf von Business Objects für 4,8 Milliarden Euro. 2008 Leo Apotheker wird zweiter Vorstandsprecher.

2009 Abbau von 3.300 Arbeitsplätzen aufgrund der weltweiten Krise.

Übernahme der SAF Simulation, Analysis and Forecasting. 2010 Rücktritt von Apotheker führt zu zwei Vorstandssprechern: Bill McDermott und Jim Hagemann Snabe. Kauf von TechniData (Spezialist für Umweltmanagement, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit). Übernahme von Sybase für 4,6 Milliarden Euro.
2012 Kauf von Success Factors (Cloud-Applikation) und Ariba (Online-Handelsplattform). 2014 Eröffnung des Forschungs- und Entwicklungszentrums in Potsdam.

Übernahme von Concur (Firmensoftware für Reisemanagement u.a.)

für 6,2 Milliarden Euro. 2015 Einführung der SAP Business Suite 4 Hana gilt als Teil der Strategie zur Verstärkung des Cloud Computing. 2019 Weltweite Präsenz mit über 335.000 Kunden: Beschäftigung von etwa 90.000 Mitarbeitern.

SAP ist mit einem Börsenwert von etwa 140 Milliarden US-Dollar das wertvollste deutsche Unternehmen (noch vor Siemens und Bayer) und zählt damit zu den "Blue Chips". 

Konkurrenten sind u.a. Oracle (größter Wettbewerber), Sage (beim Mittelstand), Microsoft, Workday, SoftM, SAS Institute, Salesforce und Infor Global Solutions.

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