TUI - Aktie

Der Kauf einer Aktie der TUI Group verschafft einem die Beteiligung am größten Touristikkonzern der Welt mit rund 300 eigenen Hotels.

TUI - Aktienchart



TUI - Geschichte

1968 Gründung der Touristik Union (TUI) 

durch TOUROPA, Scharnow-Reisen, Hummel Reise und Dr.-Tigges-Fahrten. 1970 Übernahme von airtours international und TransEuropa. Gründung von Robinson Club zusammen mit Steigenberger. 
1970er Jahre Beteiligungen an diversen Hotelketten. 

1972 Beteiligung an Iberotel. 1977 Beteiligung an RIU. 1978 Einsetzung des TUI-FerienExpress (Sonderzug). 1981 Beteiligung an Grecotel. 1990 Vereinheitlichung der Veranstalternamen zu TUI Schöne Ferien. 1995 Gründung von TUI Niederlande und TUI Österreich. 1996 Gründung von TUI Schweiz. 

1997 TUI-Anteile gehörten zu 45% der Hapag-Lloyd, 30% der WestLB und 25% der Deutschen Bahn AG 

(über die DeutscheReisebüro GmbH u.a. mit DER Tour). 1998 Übernahme von TUI durch die Preussag AG/Hapag-Lloyd: Eingliederung in die Hapag Touristik Union (HTU). Weitere TUI-Beteiligungen waren 1-2-Fly, Air Conti Flugreisen, und die Gebeco (51,1%iger Anteil).

2000 Umbenennung der HTU in TUI Group. 

2001 TUI Group wird 100%ige Tochter von Preussag. 2002 Umbenennung von Preussag in TUI AG: 

Beginn der Umstrukturierung weg von einem Mischkonzern zu einem reinen Touristik- und Logistikkonzern. 

2004 WestLB verkauft ihren 31,4%igen Anteil an die Deutsche Bank. Die Deutsche Bank reichte einen Teil unmittelbar weiter an mehrere spanische Investoren: Familie Riu, Unternehmensgruppe Matutes und Sparkasse Caja de Ahorres del Mediteraneo. 2005 Verkauf des Schienenlogistikgeschäfts an die Compagnie Europeenne de Wagons. Konzentration der Hapag-Lloyd-Logistik auf den ertragreichen Schiffahrtsbereich. Übernahme von CP Ships (Containerschiffahrt): 

TUI gehört zu den fünf größten Containerschiffahrtsunternehmen der Welt. 

2006 Verkauf von TQ3 Travel Solutions (Geschäftsreisen) an BCD und von PNA (Stahlhandel) an Platinum Equity. 2007 John Frederiksen erwirbt einen 15,1%igen Anteil an TUI AG. 2007 Fusion eines Teiles des Tourismusgeschäfts mit First Choice Holidays zu TUI Travel.
TUI Travel ist mit einem Umsatz von 18 Milliarden Euro die größte Touristikgruppe der Welt (TUI AG: 54% Anteil, Sitz: Großbritannien). Bei der TUI AG (Sitz: Hannover) verbleiben die Hotels, Kreuzfahrtschiffe und die Beteiligung an Hapag-Lloyd.

2008 Alexei Mordaschow erwirbt einen 15%igen Anteil an der TUI AG.

2009 Erwerb einer 9,9%igen Beteiligung von TUI Travel an Air Berlin.

2012 September: Friedrich Joussen wird CEO bei der TUI AG. 

2012 Alexei Mordaschow hat einen 25%igen Anteil an der TUI AG 

und ist damit der größte Einzelaktionär (Familie Riu besitzt 3%). 2013 Joussen kündigt Streichung von mehr als 100 Marken an. 2013 OneTUI-Umstrukturierungsprogramm. 2014 Strategie:

Verwandlung von TUI vom reinen Händler zu einem Inhaltevermarkter. 

2014 Anteilsverkauf von John Frederiksen (unter 3%). 2014 Fusion von TUI AG mit TUI Travel durch Aktientausch: Sitz ist Hannover, Beibehaltung der deutschen Rechtsform und ausschließliche Börsennotierung in Großbritannien.
2015 Bündelung aller Rechenzentren in Hannover. 2015 Verkauf des 50%igen Anteils an Grecotel (Griechenland, 23 Hotels).

2015 Geplanter Ausbau der TUI-Marke zur globalen Dachmarke. 

2015 Schrittweise Einführung von TUI Konzept-Stores („sollen eher an Vorzeigeshops von Modemarken erinnern als an das gute alte Reisebüro“). 2015 Schrittweise Vereinheitlichung der Fluggesellschaften unter der TUI-Marke (Ausnahme: Corsair, die zum Verkauf steht). 2016 Verkauf von Hotelbeds (Betten-Datenbank) und der Spezialreise-Anbieter. Neu-Organisation des gesamten TUI-Hotelbetten-Inventars auf eine Blockchain. 2016 Geplanter späterer Ausstieg aus dem Betrieb eigener Rechenzentren (ca. 100 Mio. Euro Ersparnis). 2016 Erste europaweite Werbekampagne zur neuen Ausrichtung der TUI-Marke.
Bis 2017 Umbenennung aller großen europäischen Reiseveranstalter in TUI. 

2017 TUI setzt auf Blockchain: Internet-Giganten verlieren zukünftig ihre Datenmonopole.

2017 TUI Group verfügt über rund 300 eigene Hotels mit gut 210.000 Betten.

Bei rund 40 Prozent besitzt der Konzern auch die Immobilie, die übrigen sind über Managementverträge gebunden oder gepachtet. Rund drei Fünftel zählen zu den sieben Kern- und Konzeptmarken Riu, Robinson, Magic Life, Tui Blue, Family Life, Sensimar und Sensatori. Ziel: Führung aller eigenen Hotels unter den Hauptmarken.

2017 TUI 2022 Zukunftsprogramm.