10. Februar 2019

Pantaflix Aktie - Chart Kennzahlen Geschichte

Mit dem Kauf der Aktie von Pantaflix beteiligt man sich an einer Video-on-Demand-Plattform sowie an der Produktion und Vermarktung von Kinofilmen.


Pantaflix - Aktienchart

Pantaflix - Geschäftszahlen
(aus dem Geschäftsbericht)

Pantaflix - Geschichte

1998 Abbruch des Studiums zum Medienanwalt von Dan Maag für "Bang Boom Bang" (Kinofilm; war dabei als Produktionsassistent tätig). 1999-2002 Maag knüpft Kontakte und erlernt das Filmgeschäft („schon immer erfolgshungrig“; „wirkt wie jemand, der sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt“). 1999-2000 Co-Produktion von „7 Days To Live“ durch Maag. 
2002 Gründung der ersten eigenen Produktionsgesellschaft durch Maag

(Orange Pictures: Produktion von Genrefilmen für den internationalen Markt wie Open Water 2 u.a.) sowie Tätigkeit als Line Producer für verschiedene internationale Finanzierungs- und Produktionsgesellschaften (Beteiligung an „Alexander“ von Oliver Stone, „Aviator“ von Martin Scorsese u.a.).
Karriereanfangsjahre von Maag: Reihenweise Börsengänge von Medienfirmen (im deutschen Film erschien plötzlich alles möglich; "Stupid German Money": Geldeinsammlung von Medienfonds zur Produktion von US-Filmen, die den Amerikanern selbst zu riskant erschienen und meistens floppten. "Das hat den Steuerzahler viel gekostet, der deutschen Filmbranche aber überhaupt nichts gebracht" (Maag). 

Die Börsenschlappen anderer Medienfirmen schrecken ihn nicht ab: "Daraus kann man ja nur lernen", sagt er, "wir haben uns extrem realistische Ziele gesetzt." (Maag). 

2003 Gründung von Nanostart durch Marco Beckmann (ist 27 Jahre; kommt direkt von der Uni): Wagniskapitalgeber für Unternehmen der Nanotechnologie (Beckmann: 10%iger Anteil; Hauptanteilseigner mit 87% ist die BF Holding bzw. Bernd Förtsch, ein umstrittenen Investor u.a. zu Zeiten des früheren Neuen Marktes und Herausgeber der Zeitschrift „Der Aktionär“). 2003-2004 Produktion von „Dead Fish“ durch Maag. 2005-2006 Börsengang von Nanostart: Aktienkurs steigt von 3,90 Euro (Ausgabepreis beim IPO) in 2005 auf 40 Euro (Anfang 2006; Unternehmenswert: 50 Mio. Euro).  

2008 Erste Filmproduktion von Matthias Schweighöfer 

(„Der Rote Baron“) führt zum Kennenlernen von Maag und Schweighöfer (laut Maag war es „Freundschaft auf den ersten Blick"; der Film war ein Flop, weiter zusammenarbeiten wollten sie trotzdem). 2008 Co-Finanzierung Beckmanns von „Friendship!“ (Kinofilm mit Schweighöfer in der Hauptrolle; wurde mit 1,6 Mio. Zuschauern der erfolgreichste deutsche Kinofilm 2010): Kennenlernen von Schweighöfer und Beckmann auf einem Flug in die USA). 

2009 Gründung von Pantaleon Entertainment durch Schweighöfer und Maag (Aufsichtsratschef ist Beckmann) über die Black Mars Capital

Originäres Ziel ist die Produktion von Kinofilmen. Gesellschafter sind der Geschäftsführer Beckmann (Investor, Unternehmer), Schweighöfer („kreativer Part“: Schauspieler, Drehbücher, Werbespots, Musik; eines der großen Zugpferde des deutschen Unterhaltungskinos; Markenzeichen: entschieden-unbekümmert mit enormen Gestaltungswillen) und Maag (Filmproduzent): Diese halten jeweils ein Drittel der Anteile an Black Mars Capital, die wiederum einen 90%igen Anteil an Pantaleon Entertainment besitzt (10%iger Anteil wurde an Familienangehörige, Freunde und Bekannte verkauft bzw. abgegeben). 2009 Skepsis gegenüber der fast schon hyperaktiven Herangehensweise an neue Projekte ist angebracht (sind Einfach-mal-machen-Typen): 

Als ein Name gesucht wurde, war ein Mitarbeiter der Ansicht, Pantaleon bedeute so viel wie „In jedem Ding steckt ein Löwe.“

Sollte sich dann aber herausstellen, dass das gar nicht stimmt. Da war der Name aber schon beschlossene Sache. 2011 Gründung von Pantaleon Films. 2011-2017 Kino-Produktionen der Pantaleon Films gehören zu den erfolgreichsten deutschen Filmen: Konsequenter Start von Platz eins der Kinocharts (bemerkenswerte Performance und kein Zufall, sondern Ergebnis einer steten Marktanalyse und zielgruppenfokussierten Produktion und Vermarktung). 2011 Start von „What a Man“ (Kinofilm; erste Produktion der Pantaleon Films). 2012 Dan Maag wird Geschäftsführer der Pantaleon Entertainment. 2012 Pantaleon Entertainment hält 25%ige Beteiligung an Pantaleon Films. 2012 Erzielung eines Großteils der Umsätze von Kilian Kerner (Modeunternehmen) über die 51%ige Beteiligung an Pantaleon Films (Folge war ein massiver Kurssturz). 2012 Dan Maag wird Geschäftsführer bei Pantaleon Entertainment. 

2013 Verlagerung des Produktionsgeschäfts der Pantaleon Entertainment in die Pantaleon Films 

(jetzt 100%iger Anteil): Pantaleon Entertainment dient in der Folge als Dachgesellschaft. 2013 Die Tochterfirma March & Friends dreht Videospots für Unternehmen, beispielsweise für Krombacher, und platziert Produkte in Filmen. 2013 Aktienanteile an Nanostart: Förtsch 54% und Beckmann 7,3%. 

2013 Rainer Knebel wird CTO bei Pantaflix 

(berühmt in der Szene; Teil zweier Teams, die in technischen Kategorien mit Oscars ausgezeichnet wurden; „Uns hat er den technologischen Durchbruch gebracht“, so Maag). 2013 Start von „Frau Ella“ und „Schlussmacher“ (Kinofilme; Produktion der Pantaleon Films). 2014 Start von „Vaterfreuden“ (Kinofilm; Produktion der Pantaleon Films). 2014 Absturz des Aktienkurses von Nanowert von 40 auf 2 Euro seit 2006 führt letztlich zum Rücktritt von Beckmann als Unternehmenschef (2015 kompletter Ausstieg von Beckmann. 2016 Umbenennung von Nanostart in Coreo: Reduzierung der Unternehmensbeteiligungen von Nanostart und sukzessiver Aufbau von Beteiligungen an Immobilien unter Ausnutzung steuerlicher Verlustvorträge. 2014 Umwandlung von Pantaleon Entertainment in eine Aktiengesellschaft: Dan Maag wird Unternehmenschef. 

2015 März: Börsengang der Pantaleon Entertainment 

(Notizaufnahme ohne begleitende Kapitalerhöhung; 10 Prozent Streubesitz; 90% hält Black Mars Capital). 2015 Start von „Der Nanny“ und „Highway to Hellas“ (Kinofilme; Produktion der Pantaleon Films). 2015 Erwerb der Exklusivrechte an Biographie über das Leben des deutschen Papstes Benedikt XVI. 

2015 Gründung von Creative Cosmos 15: Produktion von Werbeinhalten für Firmenkunden 

(TV-Sender, Video-on-Demand-Anbietern, Celebrities). Gesellschafter sind Pantaflix, Joko Winterscheidt und Nicolas Paalzow (agiert außerdem als CEO). Pate des Joint Ventures ist der Markenexperte Peter Olsson. 2015 Verdoppelung der Umsatzerlöse auf 13,7 Mio. Euro durch (in etwa): Der Nanny (9,1), Highway to Hellas (1,7) und Der Geilste Tag (8,1). 2015 November: Kapitalerhöhung: Platzierung von 100.000 Aktien zu 60 Euro bei institutionellen Investoren erbringt 6 Mio. Euro. 2015 Dezember: Pantaflix ist online und per App abrufbar (in Europa, Nordamerika sowie in vier asiatischen Ländern). 2016 Januar: Verfügbarkeit von 1.581 Filmen auf Pantaflix. 

Ab 2016 Pantaflix 
Investition eines wohl siebenstelligen Betrags von Schweighöfer, Maag und Beckmann (20 Entwickler in 3 Jahren Entwicklungszeit).  2016 März: Geplante Investition von 15 Millionen Euro für die internationale Expansion von Pantaflix (Maag). 2016 März: Ausweis von negativem Eigenkapital zum 30. Juni 2015 (Ausweis von Geld aus der Filmförderung als Verbindlichkeit, ist aber faktisch nicht zurückzuzahlen; Unternehmen ist schuldenfrei; Maag kommt bei diesen Bilanzfragen gehörig ins Schwimmen). 

2016 Filmproduktion ist und bleibt die DNA von Pantaleon (Maag). 

2016 Produktion von „Der Spediteur“ durch Creative Cosmos 15 für Volkswagen (vierteilige und über soziale Online-Netzwerke verbreitete Serie von Spots), in der Winterscheidt als Protagonist für den Volkswagen-Konzern auftrat. 2016 Start von „Der geilste Tag“ und „Jack the Ripper – Eine Frau jagt einen Mörder“ (Kinofilme; Produktion der Pantaleon Films). 

2016 Juli: Gründung von Pantasounds (Musiklabel) 

u.a. zur Vermarktung der Soundtracks der produzierten Kinofilme. 2016 Juli: Pantaflix ist online. 2016 Juli: Aufgabe des Aufsichtsratspostens von Beckmann bei Pantaleon Entertainment (will US-Geschäft von Pantaflix vorantreiben). 

2016 Dezember: Abrufbarkeit von Pantaflix in Europa und Amerika. 

2016  BlackMars Capital hält 80%igen Anteil an Pantaleon Entertainment (Streubesitz: 20%). 2016 Umsatzerlöse und Sonstige betriebliche Erträge von 16,0 Mio. Euro durch (in etwa): You Are Wanted (8,1), Jack the Ripper (2,5), BS TV (0,8) und andere (4,6; umfasst den Verkauf von Lizenzrechten und Auftragsarbeiten bei Werbespots durch March&Friends und Einkünfte durch PantaSounds). 

Filmproduktion Abdeckung aller Stufen im Herstellungsprozess eines Kinofilms 

durch Kreativteams (für Ideen), Autoren (für Drehbücher), Produktionscrews (zum Drehen der Filme) sowie Entwicklung von Marketingkampagnen (Social Media u.a.) durch March&Friends (auch für Produktionen Dritter).

Filmfinanzierung Realisierung großer Produktionen mit sehr geringem eigenen Risiko 


(in der Regel Generierung eines Eigentumsanteils von 60 Prozent am Film mit 5 Prozent Eigenkapitalanteil am Filmbudget): Vorab-Verkauf der Filmproduktionen  an entsprechende Kinovertriebe, Fernsehsender usw. (diese bezahlen 50-60 Prozent der Produktionskosten) und über Filmförderungsprogramm in Deutschland (dadurch Finanzierung der zweiten Hälfte der Produktionskosten). Beispiel: Beim Kinofilm „Frau Ella“ (Filmbudget: 5,5 Mio. Euro; Eigenanteil: 150.000 Euro bzw. 2,7 Prozent). Geschäftsmodel beinhaltet, das Risiko bei einem Flop auf einen Verlust von nur maximal 5 Prozent des Budgets beschränkt ist. Dagegen profitieren wir im Erfolgsfall durch unsere Eigentumsposition am Film in Höhe von mehr als 60 Prozent von einem attraktiven, Jahre bis hin zu Jahrzehnten andauernden Erlösstrom über alle Verwertungsketten. Neben den Kinoerlösen erwarten uns Erlöse aus dem Bereich Home Entertainment, Video on Demand, Pay-TV und Free-TV (im Erfolgsfall zusätzliche bonusartige Zahlungen in Millionenhöhe).

Funktionsweise von Pantaflix 

Prinzip: Kein Ankauf von Filmrechten: Pantaflix stellt die Infrastruktur (den Marktplatz) und unterstützt bei der Vermarktung (und bekommt Gebühr für diese Dienstleistung). 

Auf dieser globalen Video-on-Demand-Plattform behalten Filmproduzenten die vollständige Souveränität über den Vertrieb ihrer Filme: 

Das Portal erlaubt es Produzenten, ihre Filme mit einem Klick hochzuladen: Sie selbst entscheiden, in welchen Ländern sie präsent sein wollen und das in Realtime. Während sie ebenfalls in Echtzeit sehen sollen, wie viel Geld sie zum Beispiel gerade in Schweden erwirtschaften:

Pantaflix ist globaler Film-Marktplatz, 

dessen System etwa lernt welche Sprache der Nutzer spricht und was er sich gern anschaut (dementsprechend bekommt der Konsument auch Inhalte von der Plattform empfohlen). Von den Nettoeinnahmen aus dem Streaming für jeden einzelnen Film (also abzüglich der Mehrwertsteuer von 19 Prozent), behält das Unternehmen 25 Prozent: Die übrigen 75 Prozent fließen direkt an den jeweiligen Produzenten (üblich ist bislang ein System mit verschiedenen regionalen Vertriebspartnern und Zwischenhändlern, bei dem Produzenten ihre Rechte abtreten und am Ende vielleicht noch zehn Prozent der Einnahmen erhalten). Bei diesem Geschäftsmodell werden Zwischenhändler, die für ihre Dienste gut bezahlt werden müssten, ausgeschaltet. Wir stärken damit diejenigen, die das Risiko einer Produktion tragen. Das kommt am Ende auch dem Endverbraucher zugute: 

Durch die bislang gängige Vermarktungspraxis sind nur zehn Prozent der Filme und Serien, die weltweit produziert werden, auch global für Konsumenten verfügbar. 

Schaffung einer globalen Filmdatenbank an einem Platz mit Zugriff für alle Menschen rund um den Globus (wir zielen auf eine Million Filme, die für unsere Plattform infrage kommen). Bis Jahresende 2016 sollen rund 40.000 Titel verfügbar sein. Zum Vergleich: Der US-Katalog von Netflix umfasst nicht mal 5000 Filme.

Transactional-Video-on-Demand-Modell (TvoD; Einzelabruf) 

Pantaflix ist ein reines TvoD-Modell: Grundsätzlich werden beim Einzelabruf größere Erlöse erwirtschaftet als beim Subscription-VoD-Paket (Abruf im Abo, z.B. Netflix, Amazon). Natürlich will ein Produzent ein Maximum an Rentabilität für sein Produkt. Kosten für den Nutzer sind dem Produzenten überlassen, der die Preisgestaltung fast komplett eigenhändig übernehmen kann (zwischen 99 Cent bis zu 19,99 Euro lassen sich die Preise festlegen). Wird der Film gestartet, bleiben dem Nutzer 48 Stunden Zeit – der Film kann in diesem Zeitraum beliebig oft angeschaut werden. Wird der Film nicht direkt angefangen, bleiben dem Nutzer 30 Tage zum Ansehen.  Die meisten Filme werden zwischen 99 Cent und 2,99 Euro kosten. Aber hohe Preise können durchaus Sinn machen: In Amerika kamen des öfteren Diskussionen auf, ob man nicht auch ein Heim-Kinoticket für 49,99 Euro anbieten kann, um den Film zum Kinostart – aber von zu Hause aus – anzusehen.

Werbung erfolgt über Performance-Marketing 

(digitales Marketing auf der Basis eines Datencenters) ohne riesige Geldbeträge in die Hand zu nehmen. Dazu Affiliate-Modell: Blogger können Links zu den Filmen in ihre Artikel integrieren, im Gegenzug darf das Unternehmen die Texte der Filmkritiker nutzen (damit sollen sich die Nutzer besser informieren können).

Video-on-Demand(VoD)-Weltmarkt 

Der Markt für Video on Demand (VoD) wächst rasant. Globaler Umsatz in 2016 lag bei 16,1 Milliarden Euro (bei 543 Millionen Nutzern macht 30 Euro pro Jahr pro Nutzer): USA (9,9 Mrd. Euro) gefolgt von Großbritannien, China und Deutschland (0,8 Mrd. Euro) auf dem vierten Platz. Davon Pay-per-View: 3,3 (Transactional-TVoD, Einzelabruf, 218 Mio. Nutzer; iTunes von Apple, Pantaflix) und Subscription-VoD: 9,9 (Abo-Modelle, 207 Mio. Nutzer; Netflix, Amazon) sowie Electronic-Sell-Through: 2,9 (EST, auch „Download-to-own“, 118 Mio. Nutzer). Dabei keine Berücksichtigung von Werbefinanzierten Angeboten bzw. Advertising-VoD; kostenlos für Nutzer; Anbieter: Youtube (ist Google), Facebook, T-Online, Webseiten privater Fernsehsender). 

Der VoD-Markt wird gegenwärtig von amerikanischen IT-Konzernen dominiert, die als „Branchenfremde“ eine Lösung für die Unterhaltungsindustrie anbieten 

(agieren quasi mit einer technologischen Lösung in einem veralteten System). Filmemacher können über die bestehenden VoD-Anbieter ihre Filme nicht selbstbestimmt vertreiben. Gleichzeitig hatten Konsumenten bislang keinen Zugriff auf Content jenseits ihres Heimatterritoriums. Dies liegt an der Struktur der Geschäftsmodelle von Netflix und Co., die eher wie traditionelle Fernsehsender agieren und Content für limitierte Zeiträume für abgegrenzte Territorien erwerben („Pantaflix.com“ ändert das auf eine sehr einfache effektive Art).

2017 Februar: Kapitalerhöhung 

um 55.000 auf 1.155.000 Mio. Aktien bei institutionellen Investoren (zu 90 Euro je Aktie; Bruttoemissionsvolumen: 4,95 Mio. Euro) zur Expansion von Pantaflix. 2017 10. Februar: Veröffentlichung des ersten Musik-Albums von Schweighöfer („Lachen, Weinen, Tanzen“). 2017 18. Februar: Erstes Musik-Livekonzert von Schweighöfer (in Berlin). 2017 März: Roll-out von Pantaflix auf den unterschiedlichen Devices und Betriebssystemen.  

2017 17. März: Start von „You are Wanted“ 

(erste „Amazon Original“ Serie in Deutschland; Produktion der Pantaleon Films; „Ritterschlag“ für Produktionssparte; Markteintritt in den Bereich VoD-Serien). 2017 April: Erste Werbekampagnen für pantaflix.com. 

2017 1. Mai: Verpflichtung von Stefan Langefeld zum Chief Operating Officer 

(Aufgabengebiete: Internationale Expansion von Pantaflix; zuvor war er ab 2007 für den US-Konzern Apple tätig, dort zuletzt ab 2013 als ‘iTunes Head of TV and Movies’ für Mittel- und Osteuropa; hat iTunes Video in mehr als 60 Ländern ausgerollt: u.a. in Russland, Afrika, dem mittleren Osten und Indien; gilt als Europas führender Manager im Bereich VoD). 2017 Start von „Rockstars zähmt man nicht“ (Fernsehfilm; Produktion der Pantaleon Films). 2017 Juli: BlackMars Capital hält 76%igen Anteil an Pantaleon Entertainment (Streubesitz: 24%). 2017 August: 

Umbenennung von Pantaleon Entertainment in Pantaflix

Ursprüngliche Konzentration auf Auswanderer (Expats), die ihre Filme aus der Heimat nicht schauen könnten (Maag in 2016), wandelt sich unter Langfeld: Mit Blockbustern von Major Studios sei die Plattform für alle interessant, die Filme im Netz schauen. "Das eine schließt das andere ja nicht aus. Wir wollen der global führende VoD-Dienst der Filmbranche werden." 2017 September: Strategische Partnerschaft mit der chinesischen Sun Seven Stars Media Group von Bruno Wu (Marktzugang in Asien): Durch diese Kooperation wird pantaflix.com zum größten weltweit verfügbaren Katalog chinesischer Filme im Ausland (Mitbewerber im Bereich VoD wie Netflix und iTunes (Apple) sind in China nicht verfügbar). 2017 Oktober: Verfügbarkeit von Pantaflix in China (in der Landessprache): Enorme Ausweitung der Reichweite an potenziellen Nutzern. 2017 1. November: 

Nicolas Paalzow ist Chief Production Officer (CPO) bei Pantaflix: 

Der frühere Geschäftsführer der Fernsehsender Sat 1 und Pro Sieben sowie Chef der Produktionsfirmen Janus TV und MME Entertainment soll sich zusammen mit Dan Maag um den Ausbau des Produktionsgeschäfts kümmern (zusätzlich zu seiner Funktion als Geschäftsführer von Creative Cosmos 15). 2017 Dezember: Kooperation mit ARD/ZDF mit dem erstmaligen Launch von Serien auf Pantaflix („Tatort“, Rosamunde Pilcher, Traumschiff). 

Pantaflix ist die technologisch modernste Plattform, die es derzeit gibt. 

2017 3. Dezember: Erstmalig zeitgleicher Start eines Kinofilms im Kino und online auf Pantaflix: „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“ wird parallel zum Start in deutschen Kinos über die Plattform abrufbar sein (ausgenommen von Deutschland, Österreich, Schweiz, Südtirol und Luxemburg wird der Film weltweit über Pantaflix erhältlich sein). 2018 Januar: Kooperation von Pantaflix mit MyFrenchFilmfestival: Weltweite Abrufbarkeit aller Langfilme des Festivals. 

2018 Kooperation von Pantaflix mit Disney („Paukenschlag“) 

beinhaltet alle aktuellen Erfolgs-Franchises wie "Star Wars" oder "Pirates of the Caribbean", die für die Länder Deutschland und Österreich zur Verfügung stehen. 2018 Februar: Kooperation zwischen Pantaflix und Studiocanal Deutschland.